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	<title>Netzwerk Gegenrecherche &#187; Netzwerk</title>
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	<description>Notizen aus dem Medienbetrieb</description>
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		<title>Kritisieren mit Logik und Verstand</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Sep 2008 18:53:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier bekommt Tobias Kaufmann einen übergebraten. Es geht um Transparenz – ein klassischer Niggemeier also. Kaufmann hatte im Kölner Stadt-Anzeiger einen Kommentar zum Urteil Hecht-Galinski vs. Broder geschrieben. Darin der Satz „Der Publizist Broder hatte auf der Internetseite „Die Achse des Guten“, die er mitbetreibt, einen offenen Brief an WDR-Intendantin Monika Piel veröffentlicht“.  Dass Kaufmann, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/broder-ohne-fussnoten/">Hier</a> bekommt Tobias Kaufmann einen übergebraten. Es geht um Transparenz – ein klassischer Niggemeier also. Kaufmann hatte im <a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1218660481962.shtml">Kölner Stadt-Anzeiger</a> einen Kommentar zum Urteil Hecht-Galinski vs. Broder geschrieben. Darin der Satz „<em>Der Publizist Broder hatte auf der Internetseite „Die Achse des Guten“, die er mitbetreibt, einen offenen Brief an WDR-Intendantin Monika Piel veröffentlicht“.</em><span>  </span>Dass Kaufmann, der selbst zur <a href="http://www.achgut.de/">Achse des Guten</a> gehört und auf <a href="http://www.henryk-broder.com/">Broders Website</a> mal Gastbeiträge publiziert hat, genau das nicht kenntlich gemacht hat, ist Stefan Niggemeiers Vorwurf.</p>
<p class="MsoNormal">Wirklich? Oder geht es eigentlich um was anderes?</p>
<p class="MsoNormal">Denn im selben Text wirft Niggemeier auch <a href="http://www.welt.de/wams_print/article2406698/Die-Anti-Antisemitismuskeule.html">Clemens Wergin</a> von der Welt vor, ein „guter Kumpel der Gutachsisten“ zu sein und das Thema EHG  vs. HMB behandelt zu haben. Ja, Skandal aber auch! Der hat eine Meinung und kommentiert damit einen Prozess, an dem Achsen-Broder beteiligt ist. Frechheit! Wergin ist nämlich nicht unbedingt ein „Kumpel“, oder so was. Jedenfalls gehört er der Achse nicht an und hat keinen Beitrag exklusiv geschrieben. Es handelt sich um Zweitverwertungen, die die Achsenleute einfach verlinken. <a href="http://www.netzwerk-gegenrecherche.de/?p=51">(In eigener Sache haben wir da auch noch was zu sagen.)<span id="more-62"></span><br />
</a></p>
<p class="MsoNormal">Nehmen wir also an, Henryk M. Broder hätte seinen <a href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/piels_problem/">offenen Brief an Monika Piel</a> an Weiberfastnacht in Köln auf einer Bühne verlesen, dann wäre Niggemeier entweder ein Vorwurf gegen Kaufmann (und damit eine Stänkerei gegen die Achse) abhanden gekommen oder<span> </span>kein einziger Journalist, der je in tausenden Beiträgen irgendwann mal auf der Achse verlinkt wurde, hätte drüber schreiben können – jedenfalls nach niggemeierscher Journalistenethik.</p>
<p class="MsoNormal">Womit wir bei der Frage wären, worum es wirklich ging: Womöglich darum:<span>  </span><span><em><span>Darüber hinaus habe ich berichtet, dass Henryk M. Broder es geschafft hat, dass die Berichterstattung und Kommentierung über den Prozess gegen einen Artikel der „Achse des Guten” gleich in mindestens drei größeren Zeitungen von Leuten übernommen wurde, die der „Achse des Guten” mindestens eng verbunden sind. Ich fand das einen erstaunlichen Erfolg des Netzwerkes.</span></em><span> So </span></span><a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/broder-ohne-fussnoten/#comment-46872">schreibt es Niggemeier selbst</a><span><span> in seinen Kommentaren und offenbart, dass er nicht verstanden hat, worum es geht. Nämlich nicht um Texte über einen „Prozess gegen einen Artikel der ‚Achse des Guten‘“, wie er meint, sondern darum, ob HMB EHG vorwerfen dürfe, sie würde sich antisemitisch äußern, was ihm nur im verhandelten Fall untersagt wurde. Und welche Belege Niggemeier dafür hat, dass Broder es geschafft hat, dass die Kommentierung des Prozess‘ „in mindestens drei größeren Zeitungen von Leuten übernommen wurde, die der ‚Achse des Guten“ mindestens eng verbunden sind“, würde uns auch interessieren. Nach unseren Recherchen sind die nämlich alle von selbst auf die Idee gekommen, sich der Sache anzunehmen. </span></span></p>
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		<title>Netzwerk ohne Recherche</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Sep 2008 18:11:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Recherche und Gegenrecherche]]></category>

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		<description><![CDATA[Heftige Kritik hagelte es heute bei Spiegelkritik.de für Jan-Philipps Artikel über David Harnaschs www.b-arbeiter.de auf Spon. Spiegelkritiker Timo Rieg nahm sich viel Zeit und Raum für seine knallharte Analyse. Heraus kam: Ein krasser Fall von Vetternwirtschaft. Der investigative Journalist fand heraus, dass Jan-Philipp und David Harnasch dunkle Geheimnisse verbinden. Die Enthüllung derselben liest sich so: „Ich freue mich, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><span>Heftige Kritik hagelte es heute bei <a href="http://spiegelkritik.de/2008/09/03/die-beziehungs-arbeiter/" target="_self"><span>Spiegelkritik.de</span><span> </span></a>für Jan-Philipps Artikel über David Harnaschs <a href="http://www.b-arbeiter.de"><span>www.b-arbeiter.de</span></a> auf Spon. Spiegelkritiker Timo Rieg nahm sich viel Zeit und Raum für seine knallharte Analyse. Heraus kam: Ein krasser Fall von Vetternwirtschaft. Der investigative Journalist fand heraus, dass Jan-Philipp und David Harnasch dunkle Geheimnisse verbinden. Die Enthüllung derselben liest sich so:</span></p>
<p class="MsoNormal"><em>„Ich freue mich, dass ich neben dem </em><a href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/authors/"><span><em>Mitglied</em></span><span><em> </em></span></a><em>der „Achse des Guten“ auch schon drei Mal dort als </em><a href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/jan_philipp_hein_der_windbeutel_der_superlative/"><span><em>Gastautor</em></span></a><em> auftreten durfte und dass wir nun </em><a href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/netzwerk_gegenrecherche_zur_transparenz_bei_panorama/"><span><em>gemeinsam</em></span></a><em> ein </em><a href="http://www.netzwerk-gegenrecherche.de/"><span><em>Netzwerk Gegenrecherche</em></span><span><em> </em></span></a><em>starten.<br />
</em></p>
<p class="MsoNormal"><span><em>&#8230; Das alles ist in Ordnung, nur wäre zumindest für Spiegel-Online Transparenz den Kunden gegenüber eine feine Sache. Denn ob Mitglied im </em><a href="http://www.netzwerk-recherche.de/"><span><em>Netzwerk Recherche</em></span></a><em> (dem ich angehöre) oder Gegenrecherche: Freundschaftsdienste genügen wohl nur selten den journalistischen Selektionskriterien – genau deshalb hilft man sich ja.“</em><em></em></span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Prompt kam eine Mail von <a href="http://www.coffeeandtv.de">Lukas Heinser</a> mit durchaus naheliegenden Fragen: <span id="more-51"></span><br />
</span></p>
<p class="MsoNormal"><span><em>Darf man annehmen, dass Herr Harnasch und Sie zumindest gute Bekannte sind, wenn Sie an mehreren gemeinsamen Projekten arbeiten? </em></span></p>
<p class="MsoNormal"><span><em>Hielten Sie es aus Gründen der journalistischen Offenheit nicht für angebracht, auf diese Verbindung hinzuweisen? Gerade, wo Sie sich doch im &#8220;Netzwerk Gegenrecherche&#8221; für offenen und ehrlichen Journalismus stark machen.</em></span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Der Hämekübel schwappt. Tja, was soll man dazu sagen? Ich bemühe mich um Sachlichkeit. Der professionelle Hintergrund des Kritikers ist ein überaus renommierter. Also: <a href="http://www.netzwerk-recherche.de">Netzwerk R e c h e r c h e</a> heißt das Teil, in dem Herr Rieg Mitglied ist. Bekanntermaßen ist diese Mitgliedschaft so eine Art Freifahrtschein, sobald man nach Überwindung der anspruchsvollen Initiationsriten zum Inner Circle gehört. Man braucht bloß noch etwas zu behaupten, und schon stimmt’s. Wir hier bei Netzwerk Gegenrecherche wagten ja schon gelegentlich, anzumerken, dass Netzwerk Recherche mit Recherche irgendwie nicht so viel am Hut hat.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Hätte Timo Rieg mal kurz, na ja: recherchiert? Sowas in der Richtung? Sowas wie nachfragen, anrufen, mailen? So, wie Lukas Heinser, der das tut b e v o r er einen Artikel schreibt? Rieg hätte ziemlich leicht in Erfahrung bringen können: Netzwerk Gegenrecherche sind Jan-Philipp und ich. Und ich bin nicht David Harnasch. Was Jan-Philipp weiter zu sagen hatte, ist <a href="http://www.coffeeandtv.de/2008/09/04/trau-schau-wem/">hier </a>nachzulesen. Heinser findet Jan-Philipps Text nicht gut, aber so ist das nun mal.</span></p>
<p class="MsoNormal">Ich mutmaße, dass Kollege Rieg mal eben schnell gegoogelt hat und dann mal eben schnell ein paar Schlüsse zog, die prima in sein Weltbild passen. Ob es sich bei dieser journalistischen Methode um eine ethisch vom Netzwerk Recherche lizensierte handelt, war bis Sonnenuntergang nicht zu ermitteln.</p>
<p class="MsoNormal"><span>Ernsthaft: Ich empfehle dringend, sich mit den Überlegungen zum Sieg der Plausibilität über die Fakten zu beschäftigen. Nachzulesen in der Berichterstattung von epd von der gleichnamigen Tagung der Bundeszentrale für politische Bildung oder auch in der aktuellen Ausgabe von <a href="http://www.berliner-journalisten.com/heft15_artikel4.php">Berliner Journalisten.</a></p>
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