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	<title>Netzwerk Gegenrecherche &#187; Medienpolizei</title>
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	<description>Notizen aus dem Medienbetrieb</description>
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		<title>Eine ganz alte Liebesbeziehung &#8211; Medien und Terrorismus</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Nov 2010 14:29:21 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Medienpolizei]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist wirklich erfreulich, mit welcher Ernsthaftigkeit in diesen Tagen darüber diskutiert wird, dass es zwischen Terrorismus und Medien gewisse Interdependenzen gibt, die von letzteren ein erhöhtes Maß an Verantwortungsbewusstsein fordern.  Wir lehnen uns hier gemütlich zurück und freuen uns, dass unsere Betrachtungen  von anno dunnemals bei Alphas &#38; Co zumindest partiell angekommen sind&#8230; Endlich! Genug gerödelt hatten wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist wirklich erfreulich, mit welcher Ernsthaftigkeit in diesen Tagen darüber diskutiert wird, dass es zwischen Terrorismus und Medien <a href="http://carta.info/21368/komplizen-die-medien-und-der-terror/">gewisse Interdependenzen </a>gibt, die von letzteren ein erhöhtes Maß an Verantwortungsbewusstsein fordern.  Wir lehnen uns hier gemütlich zurück und freuen uns, dass unsere <a href="http://www.nzz.ch/2006/04/21/em/articleDQ1S3.html">Betrachtungen</a>  von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/April_2006#Freitag.2C_21._April">anno dunnemals </a>bei <a href="http://www.sueddeutsche.de/medien/terrorwarnungen-in-deutschland-schweigen-als-journalistische-tugend-1.1027019">Alphas</a> &amp; <a href="http://www.stz-online.de/nachrichten/kommentar/seite1stz/art2442,1242113">Co</a> zumindest partiell angekommen sind&#8230; Endlich! Genug gerödelt hatten wird <a href="http://www.netzwerk-gegenrecherche.de/wp-admin/post.php?post=199&amp;action=edit">hier</a> ja schon! Nun wäre es noch schön, wenn &#8220;die Meute&#8221; sich &#8211; wie wir - sämtlicher Aspekte des Phänomens widmen würde<em>! Pam </em></p>
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		<title>Google ist doof</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 08:26:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienpolizei]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>

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		<description><![CDATA[ Om 24. Morz ost boi Googlo Wolttoborkolosotog. Schon gotostot?      Noch führt das Googeln zum richtigen Ergebnis. Aber was passiert, wenn die Mehrheit aller Quellen die falsche Schreibweise enthält? Fragt Google dann zum Suchbegriff &#8220;Tuberkulose&#8221; &#8220;Meinten Sie Tuberkolose?&#8221;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> Om 24. Morz ost boi Googlo Wolttoborkolosotog. Schon gotostot?</p>
<p> <a href="http://www.netzwerk-gegenrecherche.de/wp-content/uploads/2009/03/tuberkolose1.jpg"><img title="tuberkolose1" src="http://www.netzwerk-gegenrecherche.de/wp-content/uploads/2009/03/tuberkolose1.jpg" alt="" width="500" height="338" /></a> </p>
<p> </p>
<p><a href="http://www.netzwerk-gegenrecherche.de/wp-content/uploads/2009/03/tuberkolose22.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-157" title="tuberkolose22" src="http://www.netzwerk-gegenrecherche.de/wp-content/uploads/2009/03/tuberkolose22-300x71.jpg" alt="" width="300" height="71" /></a>Noch führt das Googeln zum richtigen Ergebnis. Aber was passiert, wenn die Mehrheit aller Quellen die falsche Schreibweise enthält? Fragt Google dann zum Suchbegriff &#8220;Tuberkulose&#8221; &#8220;Meinten Sie Tuberkolose?&#8221;</p>
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		<title>Wie die ZEIT den Dalai Lama desavouiert</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 00:25:59 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Medienpolizei]]></category>

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		<description><![CDATA[Man beachte allein den Link. Da hat sich einer der Jungs von Zeit online richtig Mühe gegeben, dem unpersönlichen Zahlensalat üblicher Artikel-Bezeichnungen mit einem subversiven politischen Statement zu begegnen. Das also hält man bei Zeit online vom Dalai Lama: http://www.zeit.de/2009/11/DOS-Lamahausen Wer nicht gleich drauf kommt: das assoziiert natürlich Entenhausen &#8211; und bietet damit wirklich kongenial die Kurzfassung dessen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.netzwerk-gegenrecherche.de/wp-content/uploads/2009/03/sieren_lamahausen.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-146" title="sieren_lamahausen" src="http://www.netzwerk-gegenrecherche.de/wp-content/uploads/2009/03/sieren_lamahausen-300x121.jpg" alt="" width="300" height="121" /></a>Man beachte allein den Link. Da hat sich einer der Jungs von Zeit online richtig Mühe gegeben, dem unpersönlichen Zahlensalat üblicher Artikel-Bezeichnungen mit einem subversiven politischen Statement zu begegnen. Das also hält man bei Zeit online vom Dalai Lama:</p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2009/11/DOS-Lamahausen">http://www.zeit.de/2009/11/DOS-<span style="color: #ff0000;">Lamahausen</span></a></p>
<p>Wer nicht gleich drauf kommt: das assoziiert natürlich Entenhausen &#8211; und bietet damit wirklich kongenial die Kurzfassung dessen, was unser Freund Frank Sieren &#8211; der sich schon zuvor durch <a href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/gastbeitrag_was_die_zeit_nicht_berichtet/">exzessiv ausgelebte dichterische Freiheit </a>hervor getan hat &#8211; mit dem endlos langen Riemen vermitteln wollte, der mit diesem Link erreicht wird. Vielleicht wollte sich der Bearbeiter (ist das der, der sonst den ganzen Tag damit beschäftigt ist, die ZEIT online-Texte durch orgiastisches Suchmaschinen-Optimieren in den Suchergebnissen nach oben zu schummeln?) beim berühmten Autor auch bloß einschleimen, weil er den Kokolores glaubt? Diesen Sieren-Erguss traut sich die ZEIT, dem seit Monaten von chinesischer Propaganda okkupierten Leserforum zu präsentieren. Die Internet-Kolonne ließ nicht lange bitten. &#8220;Zwietracht im Exil&#8221; also. &#8220;Der Dalai-Lama-Clan: Einblicke in eine verunsicherte Gefolgschaft&#8221;. &#8220;Einblicke in die Arbeitsweise eines Bestsellerautors&#8221; träfe es besser.</p>
<p>Aber der Reihe nach. &#8220;Zwietracht&#8221;. Die Überschrift legt nahe, dass die Gefolgschaft des Dalai Lama bröckelt. Beweisen können die von Sieren zusammengetragegen Äußerungen aus dem Umfeld des Dalai Lama diese These jedoch nur, wenn zuvor festgelegt wurde, dass in diesem besonderen Fall die Aussagen von zwei, drei Leuten repräsentativ für die gesamte Gefolgschaft sind. Weltweit haben gerade Zehntausende demonstriert. Unser wackerer Reisender hat aber nur mit drei Leuten gesprochen, die dem näheren Umfeld des obersten Tibeters zuzurechnen sind, dazu drei weiteren. Keiner befindet sich in Opposition zum Dalai Lama oder fordert gar seine Abdankung. Die Befragten äußern nur zu bestimmten Aspekten seiner Politik andere Ansichten. Es herrschen offenbar milde Zweifel an der auf Ausgleich ausgerichteten Politik des Dalai Lama. Die paar People, die Sieren zitiert, wünschen die völlige Unabhängigkeit Tibets und sind auch in Fragen der Gewaltlosigkeit aufgeschlossener &#8211; wenn man das mal so sagen darf angesichts der lästerlichen Haltung  der ZEIT gegenüber dem Pazisfismus des Dalai Lama. Auch diese unterschiedlichen Auffassungen sind keinesfalls neu. Also: Nein. Falls es tatsächlich Zwietracht unter der Gefolgschaft gibt, legt Sieren dafür keine Beweise vor. Es gibt nur &#8211; man höre und staune &#8211; Tibeter, die eine eigene Meinung haben und sie frei äußern. Und was war noch mal unvoreingenommene Berichterstattung?</p>
<p>In der Beschreibung des Wohnorts nahe der Grenze zu Tibet wird dann deutlich, warum das indische Exil als &#8220;Lamahausen&#8221; abqualifiziert werden muss. Tibet-Duselei, Esoterik-Freaks, Hollywood-Heilige &#8211; Sieren ist ein Meister der Insinuation. Der Autor garniert das durch selektive Wahrnehmung und blanke Vorurteile. O-Ton: &#8220;Im Dorf geht die Angst um, die Exilbewegung könnte in Vergessenheit geraten. Die Welt hat in diesem Jahr andere Sorgen, nicht nur den Klimawandel scheint sie vergessen zu haben. In Zeiten der Weltwirtschaftskrise haben es Minderheiten nicht leicht.&#8221;  Verdrängt, dass ein chinesischer Dissident im vergangenen Jahr den Sacharov-Preis des Europäischen Parlaments bekam und das als deutliches Zeichen verstanden wurde, da zuvor gemunkelt wurde, dass der Friedensnobelpreis wegen des Drucks aus China nicht an einen chinesischen Dissidenten ging? Vergessen, dass der Dalai Lama vom Europäischen Parlament empfangen wurde? Nicht mitgekriegt, dass seit Wochen - von den deutsch-sprachigen in schweizer und österreichischen Medien besonders - zahlreiche Artikel auf den Jahrestag in Tibet einstimmen? Was war noch mal ausgewogene Berichterstattung?</p>
<p>Und dann die Beobachtungen der Menschen vor Ort. Comic-Figuren. O-Ton: &#8220;In Gassen flanieren Esoteriktouristen aus Europa [Was ist das? Und woran erkennt man die?], tibetische Mönche in roten Gewändern mischen sich darunter [sind die nicht vielleicht einfach da, weil sie dort leben?], geschäftstüchtige Inder, Händler aus Kaschmir [nur platt Exoten-besoffen oder bisschen rassistisch?]. Junge Tibeter mit modisch ins Gesicht geföhnten Haaren umgarnen Touristinnen aus dem Westen. [Prostitution? Hat der Dalai Lama seinen Haufen nicht im Griff?] Sie tragen T-Shirts mit der Aufschrift &#8220;Never give up&#8221;.&#8221; [Unwürdige, kulturlose Abkömmlinge von Vertriebenen streben in die Kalte Heimat? Oder wollen sie sich von den Touristinnen nicht abblitzen lassen?] Das Fazit der schonunglos offenen Schilderung des Verfalls von Sitten und Gebräuchen muss man selber ziehen. Was will der Autor nun eigentlich wirklich sagen? Dass die verwahrlosten Abkömmlinge der Exilanten nicht mehr in der Tradition der Kultur des alten Tibet stehen und daher im neuen nix zu suchen haben? Was war noch mal vorurteilsfreie Berichterstattung? </p>
<p>Dieser Artikel zieht sich ellenlang. Offenbar unredigiert, voller Gedankensprünge, naiver Betrachtungen, leerer Phrasen und Schwachsinn wie &#8216;Schwester Ursula war sehr streng&#8217;. &#8220;Wir haben deutsche Disziplin von ihr gelernt. &#8230; Auch ein wenig Deutsch lernte K., Vokabeln, die sie gut gebrauchen konnte, als Ursula Alzheimer bekam und den Dalai Lama mit Richard Gere verwechselte.&#8221; Die Vokabeln will man doch wissen! Vielleicht kann man sie brauchen, wenn mal wieder irgendein ZEIT-Fuzzi irgendeinen Bestsellerautor für einen Experten hält. Richard Gere möge mir verzeihen. <em>pam</em></p>
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		<title>Alpha-Journalist von Trauer in Wahnsinn getrieben</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Jan 2009 19:54:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienpolizei]]></category>

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		<description><![CDATA[Germaniens Gossen-Goethe hat mal wieder zugeschlagen. Was Franz Josef Wagner da zusammen deliriert hat, liest sich wie eine komplett misslungene Imitation von Piet Klockes genialen gedanklichen Rösselsprüngen. Dem Alpha-Journalisten Wagner nimmt man locker ab, dass er wirklich ohne Intelligenz, Bildung und Sprachkenntnisse durchs Leben eiert. Sein Nachruf auf den österreichischen Schriftsteller Johannes Mario Simmel ist in jeder Hinsicht zum Totlachen. Hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Germaniens Gossen-Goethe hat mal wieder zugeschlagen. Was Franz Josef Wagner <a href="http://www.welt.de/kultur/article2968780/Von-der-Sucht-den-Verfuehrer-Simmel-zu-lesen.html">da </a>zusammen deliriert hat, liest sich wie eine komplett misslungene Imitation von Piet Klockes genialen gedanklichen Rösselsprüngen. Dem Alpha-Journalisten Wagner nimmt man locker ab, dass er wirklich ohne Intelligenz, Bildung und Sprachkenntnisse durchs Leben eiert. Sein Nachruf auf den österreichischen Schriftsteller Johannes Mario Simmel ist in jeder Hinsicht zum Totlachen.</p>
<p>Hier ein paar Kostproben:</p>
<p><a href="http://www.netzwerk-gegenrecherche.de/wp-content/uploads/2009/01/simmel_wagner.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-112" title="simmel_wagner" src="http://www.netzwerk-gegenrecherche.de/wp-content/uploads/2009/01/simmel_wagner-300x237.jpg" alt="" width="300" height="237" /></a> <a href="http://www.netzwerk-gegenrecherche.de/wp-content/uploads/2009/01/wagner.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-114" title="wagner" src="http://www.netzwerk-gegenrecherche.de/wp-content/uploads/2009/01/wagner-300x50.jpg" alt="" width="300" height="50" /></a></p>
<p>Also mal ehrlich: Wer ist hier &#8220;vom Anblick her benachteiligt&#8221;, wie Gossen-Goethe so wortgewaltig formuliert? Der gepflegte, etwa 80jährige weißhaarige Herr links oder der verlebte Mann rechts? Da sitzt einer im Glashaus und schmeißt mit Steinen. Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr!</p>
<p>Was will uns der Autor eigentlich sagen? Sicher nicht das, was er sagt! &#8220;Er schrieb, wie Hunde heulen, sodass man im Innersten erbebte.&#8221; Hä? Schreiben, wie Hunde heulen? Schreiben andere, wie Pferde wiehern? Oder wie Frösche quaken? Der Gestus tendiert ins Grandiose, die Botschaft ins Nebulöse. Garantiert findet Wagner den falschen Ausdruck in seinem Text. Hinzu kommt eine völlig unlogische, auf Effekthascherei konzentrierte Anordnung von Erinnerungsfetzen, die sich wiederum einzig durch gnadenlose Vorurteile des Betrachters erklären lassen! Echter Wahnsinn! Vielleicht die ur-deutsche Variante der angelsächsischen Obituaries &#8211; statt fein-reflektierender Nachbetrachtung zur Würdigung eines Lebens: bramarbasierendes Nachgebrüll. &#8220;Als ich ihn interviewte, war er Millionär!&#8221; &#8220;Sie haben so viele Millionen mit den wenigen Buchstaben erschrieben.&#8221; Hat Simmel nicht alle Buchstaben des Alphabets verwendet? Welche nicht? Das möchte man doch wissen!</p>
<p>Durchaus Phantasieanregend: Wagner verfügt auch sonst über ein Wahnsinns-Arsenal an Menschenverstand und dazu noch ein Wahnsinns-Faktenwissen.</p>
<p>Zu einer hochsensiblen und auf unglaublich exakter Beobachtung beruhenden Bewertung des biografischen Kontextes von Simmels Biografie wie der nachfolgenden bedarf es schlechterdings umfassendster Geschichtskenntnisse und allerlängster Lebenserfahrung. Die von unserem G.-Goethe literarisch gefasste Essenz eines von Tragik umwehten Lebens liest sich so: </p>
<p><a href="http://www.netzwerk-gegenrecherche.de/wp-content/uploads/2009/01/wagner3.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-113" title="wagner3" src="http://www.netzwerk-gegenrecherche.de/wp-content/uploads/2009/01/wagner3-300x149.jpg" alt="" width="300" height="149" /></a><a href="http://www.netzwerk-gegenrecherche.de/wp-content/uploads/2009/01/wagner3.jpg"></a></p>
<p>Kreisch! Das mit dem Sex in Gebüsch und Co. wird nach ein paar Absätzen wiederholt. Wer hätte das gedacht von Simmel! Da hat doch ein Toter sich zu Lebzeiten mit Sex beschäftigt und offenbar unvorsichtigerweise mit der Presse darüber geredet. Tsetsetse! Wien liegt übrigens in Österreich. Und das wurde 1938 vom Reich annektiert. Da war Simmel 14! Bei welcher Gelegenheit hat nun also die Mutter dem weinenden Kinde den Mund zugehalten, wenn nicht hinter der Tür, als die Gestapo klopfte? Oder wie jetzt? Wer&#8217;s glaubt, dass der 14jährige Simmel hinter der Wohnungstür laut geheult hat, wird selig! Aber was soll der monolithische Hinweis dann? Ich kann mir übrigens bei den von Wagner genannten Stichworten &#8220;Nazis&#8221;, &#8220;Gestapo&#8221;, &#8220;Auschwitz&#8221; ohne groß zu überlegen deutlich Schlimmeres vorstellen als eine Mutter, die einem weinenden Kind den &#8220;Mund zuhält&#8221;. Und das ist ja noch nicht Alles! Der Wagner hat richtig viel geschrieben!</p>
<p>Aber was ist nun pietätloser: Wagners decouvrierender Erguss oder der Umstand, dass dieser Schwachsinn offenbar unredigiert den Lesern von Welt und WamS zugemutet und ihnen ein kluger Nachruf vorenthalten wurde? <em>pam</em></p>
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		<title>Eigentor: Schader ist KEIN Bildblog-Mitarbeiter</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Oct 2008 10:10:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienpolizei]]></category>

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		<description><![CDATA[(jph) Hier habe ich zu schnell geschossen. Denn Kollege Schader ist KEIN Mitarbeiter des Bildblog, wie er uns nun schrieb. Ja, das passt natürlich nicht zum Anspruch der Gegenrecherche, einfach so eine Information aus der Wikipedia für bare Münze zu nehmen. Auch dann nicht, wenn da seit über einem Jahr unwidersprochen steht, dass Peer Schader [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">(jph) <a href="http://www.netzwerk-gegenrecherche.de/?p=86">Hier</a> habe ich zu schnell geschossen. Denn Kollege Schader ist KEIN Mitarbeiter des Bildblog, wie er uns nun schrieb. Ja, das passt natürlich nicht zum Anspruch der Gegenrecherche, einfach so eine Information aus der Wikipedia für bare Münze zu nehmen. Auch dann nicht, wenn da seit über einem Jahr unwidersprochen steht, dass Peer Schader Mitarbeiter des Bildblog sei. Ich konnte mir schlicht nicht vorstellen, dass man eine solche Information über sich selbst da nicht mal kurz moniert. Sei es drum: Eigentor. Mea maxima culpa. Herr Kollege Schader: Das tut mir leid.<span> </span></p>
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		<title>Kein Klüngel</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Oct 2008 09:46:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienpolizei]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehungskisten]]></category>

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		<description><![CDATA[(jph) Diese Geschichte steht hier nur noch zu dokumentationszwecken. Was es mit Peer Schader und dem Bildblog auf sich hat, steht hier: &#8212; Wenn Tobias Kaufmann im Kölner Stadt-Anzeiger über das Urteil in der Sache Hecht-Galinski / Broder schreibt, stellt die Medienpolizei gern mal ganz locker fest, dass es sich um ein grobes journalistisches Foul [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">(jph) Diese Geschichte steht hier nur noch zu dokumentationszwecken. Was es mit Peer Schader und dem Bildblog auf sich hat, steht <a href="http://www.netzwerk-gegenrecherche.de/?p=94">hier</a>:</p>
<p class="MsoNormal">&#8212;</p>
<p class="MsoNormal">Wenn Tobias Kaufmann im <a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1218660481962.shtml">Kölner Stadt-Anzeiger</a> über das Urteil in der Sache Hecht-Galinski / Broder schreibt, stellt die Medienpolizei gern mal ganz locker fest, dass es sich um ein grobes <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/broder-ohne-fussnoten/">journalistisches Foul</a> handelt, da Henryk M. Broder und Kaufmann ja beide der <a href="http://www.achgut.com/dadgdx/">Achse des Guten</a> angehören. Gut, man kann das nach dem Durchzählen der Erbsen so sehen. Kollege Kaufmann hat sich denn auch etwas zerknirscht gezeigt und die Ermittlungsergebnisse des Kommissars sogar unter seinen Text gestellt. Der hatte gefordert, dass der Leser doch erfahren müsse, dass es eine Beziehung zwischen Kaufmann und Broder gebe.</p>
<p class="MsoNormal">Wenn Jan-Philipp auf <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,575564,00.html">SpOn</a> über den <a href="http://b-arbeiter.de/">B-Arbeiter</a> schreibt, stellt eine weitere Filiale der Medienpolizei natürlich auch <a href="http://spiegelkritik.de/2008/09/03/die-beziehungs-arbeiter/">Vetternwirtschaft zum Quadrat</a> fest – ohne nachzufragen. Der Begründungszusammenhang, den der Generalissimus vorgegeben hat, steht ja - weil vom Generalissimus verkündet - unwiderleglich im Raum. Kein Filialleiter würde wagen, das anzuzweifeln! Schwupp, erhebt sich ein Tabu: Kaum war mal einer &#8211; hier JP  &#8211; als Gastautor auf der Achse unterwegs, gilt für ihn der eherne Grundsatz, um Achsenmitglieder und Sympathisanten der Truppe publizistisch einen Bogen machen zu müssen. Weil ansonsten klarerweise echte Vetternwirtschaft vorliegt. Logisch? Die ganze Geschichte <a href="http://www.netzwerk-gegenrecherche.de/?p=51">hier</a>.</p>
<p class="MsoNormal">Diese Logik schärft natürlich auch unseren Geist. Uns fiel auf: Da hat doch <a href="http://www.medienpiraten.tv/blog/">Peer Schader</a> gerade in der Frankfurter Allgemeinen eine <a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E8ECC1CF4616D426B8E47F78C5CB35139~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Eloge</a> auf Charlotte Roche verfasst. Da heißt es dann zum Beispiel, dass ihre neue Reportagereihe „Charlotte Roche unter…“<span>  </span>„lustig und lehrreich“ sei, da Roche „sich nicht in den Vordergrund drängelt“. „Und so viel sympathische Unbeschwertheit könnte das Fernsehen öfter vertragen.“ Der Feuilletonchef der Frankfurter Rundschau, Arno Widmann, schlägt <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/medien/1606209_Piepsende-Harmlosigkeit.html">ganz andere Töne</a> an. &#8220;Hochtourige Aufgeregtheit&#8221; attestiert er und &#8220;Charlotte Roches harmlos doof ist zum Gähnen langweilig&#8221;. </p>
<p class="MsoNormal">Nun können ja zwei Kritiker zu ganz unterschiedlichen Urteilen kommen. Müsste Schader im Interesse der sensiblen Beziehungsoffenlegungsansprüche der Medienpolizei aber nicht erwähnen, wie es um ihn und Roche beziehungstechnisch steht? Schader ist einer der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bildblog#Entstehung">Autoren</a> des Bildblog, Roche wiederum eines der wichtigsten prominenten Testimonials von Bildblog neben Christoph Maria Herbst und Anke Engelke. Ihr <a href="http://www.bildblog.de/1146/in-eigener-sache-6/">Auftritt</a> bei Harald Schmidt mit Shirt samt Bildblog-Aufnäher machte den Laden erst so richtig bekannt und beförderte d e n deutschen Pyjamaheddin überhaupt erst in den Generalstand. Und Roche lässt sich auch gern für weitere <a href="http://www.coffeeandtv.de/2007/11/01/charlotte-roche-las-bildblog/">PR-Aktionen</a> der Bildblogger einspannen.</p>
<p class="MsoNormal">Fragt sich nur, warum keiner der üblichen Verdächtigen nach Schaders Huldigung das in solchen Fällen obligatorische Gemotze beginnt? Fast könnte man meinen, dass die Medienpolizei guten Klüngel und bösen Klüngel unterscheidet. </p>
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		<title>Süddeutsche enthüllt: Heimliche Ehe von Hurley und Grant</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Sep 2008 09:08:45 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Medienpolizei]]></category>

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		<description><![CDATA[Da will man nach all den Enthüllungen mal die Seele baumeln lassen und klickt sich bei der Süddeutschen durch die hoch aktuelle Bildstrecke &#8220;Das beste Model aller Zeiten&#8221;. Von wegen bestes Model: Plötzlich entwickelt sich ein tieferes Verständnis für das exzessive Niggemeiern in unserer unmittelbaren Umgebung. Wir sitzen ja hier eigentlich und denken, meine Güte, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da will man nach all den Enthüllungen mal die Seele baumeln lassen und klickt sich bei der Süddeutschen durch die hoch aktuelle Bildstrecke &#8220;Das beste Model aller Zeiten&#8221;. Von wegen bestes Model: Plötzlich entwickelt sich ein tieferes Verständnis für das exzessive Niggemeiern in unserer unmittelbaren Umgebung. Wir sitzen ja hier eigentlich und denken, meine Güte, wie kann man sich angesichts der schreienden Ungerechtigkeit der Welt über Druckfehler, Reinkarnationstechniker, die BILD und so Zeugs soooo extrem erhitzen. Doch nun der Selbsttest. Was soll man denn machen, wenn einen solche Fehler anspringen:</p>
<p><a href="http://www.netzwerk-gegenrecherche.de/wp-content/uploads/2008/09/sz_hurley.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-80" title="sz_hurley" src="http://www.netzwerk-gegenrecherche.de/wp-content/uploads/2008/09/sz_hurley-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a><br />
Verheiratet waren die nie&#8230;</p>
<p><a href="http://www.netzwerk-gegenrecherche.de/wp-content/uploads/2008/09/sz_crawford.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-81" title="sz_crawford" src="http://www.netzwerk-gegenrecherche.de/wp-content/uploads/2008/09/sz_crawford-282x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a><br />
Im Bild unten steht sogar auf dem Cover, dass Moore das <em>Vorbild</em> ist&#8230;</p>
<p>Was den journalistischen Aspekt der Ermittlungen betrifft, die zu diesem Ergebnis führen, aus dem andere schließen, die gesamte Zunft gehöre abgeschafft &#8211; wir nennen hier bewusst keine Namen, damit niemand unterstellt, wir wollten bloß die Wanderratten anlocken, um Traffic zu kriegen &#8211; lässt sich folgendes feststellen:</p>
<p>Bildunterschriften kontrollieren, statt in langwieriger Recherche politische Verschwörungen und sonstige Skandale aufzudecken, ist ein Super-Mittel, um sich mal ganz kurzfristig total aufzublasen. Wesentlich ist, den aufgestauten Dampf dann ganz schnell wieder abzulassen. Das ist aus Sicht von Physiotherapeuten eine Muskelentspannungsübung, die Schreibtischtätern dringend empfohlen wird, um Stress abzubauen. Wir wissen ja alle: mens sana in corpore sanum. Mit Korinthenkackerei hat dieser Sport überhaupt rein garnichts zu tun. Grimassen schneiden geht auch zum Spannen und Entspannen. Und Zunge raus natürlich. Aber da ja so oft die Selbstmotivation das Problem schlechthin ist, ist die Motivation durch Fehler von anderen aus medizinischer Sicht ein erlaubtes Hilfsmittel. Das heißt aber nur, dass man sich nicht gleich schämen muss, wenn man sich mal über Fehler von anderen aufregt.</p>
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